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In einem wunderschönen Grachtenhauses in Franeker befindet sich das älteste funktionierende Planetarium der Welt. Dieses Modell des Planetensystems ist zwischen 1774 und 1781 vom Wollkämmer Eise Eisinga gefertigt worden.


Das Ende der Zeiten?

Am 8. Mai 1774 gab es einen Zusammenstand von Planeten. Es wurde behauptet, dass diese Planeten zusammenstoßen würden. Dadurch sollte die Erde aus ihrer Bahn geschleudert werden und in der Sonne verbrennen. Else Eisinga wollte zeigen, dass es keinen Grund zur Panik gab.

 

Jeden Tag aktuell

Alle Planeten bewegen sich im gleichen Tempo um die Sonne wie in Wirklichkeit. Beim Merkur nimmt ein Rundgang 88 Tage, bei der Erde 1 Jahr und beim Saturn über 29 Jahre in Anspruch! Bis heute können die aktuellen Stellungen der Planeten abgelesen werden. Daneben baute Eise Eisinga allerhand Sonderuhren, die den Tag, das Datum, den Aufgang und den Untergang der Sonne und des Mondes, die Bewegungen des Sternhimmels sowie zahlreiche sonstige Erscheinungen zeigen.

10.000 Nägel, Eichenholz und 9 Gewichte!

Das alles wird von einem eindrucksvollen Räderwerk aus hölzernen Reifen und Scheiben mit 10.000 handgeschmiedeten Nägeln als Zähnen in Bewegung gesetzt. Eine Pendeluhr und neun Gewichte steuern dieses Räderwerk an.

 

Das All bildlich dargestellt

Daneben gibt es eine umfangreiche Sammlung historischer astronomischer Instrumente zu bewundern. Und auch der modernen Sternkunde und Raumforschung wird im Planetarium reichlich Aufmerksamkeit geschenkt.

Jedem Besucher wird das Funktionieren des Planetariums im Planetariumraum ausführlich erläutert!